Mitgliederversammlung 2004

Die GGB tagte am 24. September 2004 auf Einladung der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider in Kelheim

Am 24. September 2004 hat die Gesellschaft für die Geschichte des Brauwesens e. V. (GGB) im Archäologischen Museum Kelheim getagt.

Der Vorsitzende Dr. Wilfried Rinke begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen zur 67. Mitgliederversammlung. Besonders dankte er der Familie Schneider für die Einladung nach Kelheim.

 

Vorstandsarbeit

Auf zwei Vorstandssitzungen in 2004 in Köln und Berlin hat sich der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Geschäftsvorgänge berichten lassen. Wesentliche Maßnahmen wurden gemeinsam beraten und entschieden.

 

Jahrbuch 2004 erschienen

Anlässlich der Mitgliederversammlung erhielten alle Teilnehmer das neue GGB-Jahrbuch 2004 sowie eine aktuelle Übersicht über die GuV-Entwicklung.

 

Wirtschaftliche Situation und Entwicklung der Mitgliedszahlen

Anschließend informierte der GGB-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Klaus Beyer umfassend über die wesentlichen Vorgänge und Ereignisse des abgelaufenen Geschäftsjahres 2003 sowie die aktuelle Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2004. Die Erträge durch Mitgliedsbeiträge waren im Vergleich zum Jahr 2002 gesunken, was auf der bei der Euro-Einführung durchgeführten Abrundung der Beiträge beruht, aber auch auf höheren Außenständen und Austritten von Unternehmen. Die Anzahl der Mitglieder lag durch Neuzugänge konstant bei knapp 300.

 

Die Schultze-Berndt-Bibliothek im Jahr 2004

Der Buch- und Schriftenbestand der Schultze-Berndt-Bibliothek wuchs inzwischen auf mehr als 5000 Dokumente. Die Neueingänge sind bereits zum größten Teil erfasst und eingeordnet. Der Umzug der GGB-Bibliothek in die Lorberg-Bibliothek 2005 ermöglicht den regelmäßigen Zugang zu den Öffnungszeiten der Bibliothek des Instituts für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin.

 

Entlastung von Vorstand und Geschäftsführer Verschiedenes

Vorstand und Geschäftsführer wurden auf Vorschlag von Adolf Drüppel von der Mitgliederversammlung per Akklamation einstimmig entlastet. Die versammelten Mitglieder dankten ihnen ausdrücklich für die geleistete Arbeit.

Dr. Rinke äußerte die Meinung, dass die GGB darüber nachdenken muss, wie ihr wertvoller Buch- und Schriftenbestand gegen Schäden geschützt werden kann. Hierzu sollen vor allem nach der Verlagerung der Schultze-Berndt-Bibliothek in die Lorberg-Bibliothek Gespräche mit der Geschäftsführung der VLB als Hausherr geführt werden.
Der Vorsitzende schloss die Versammlung mit einem nochmaligen Dank an die Gastgeber, auch jene des zweiten Tages: Paul Kottmann von der Klosterbrauerei Weltenburg GmbH und der Brauerei Bischofshof Regensburg.

 

Die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH - Weißbierbrauwesen im Wandel der Zeit

Im Anschluss an die eigentliche Mitgliederversammlung hielt Georg Schneider den Vortrag "Die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH - Weißbierbrauwesen im Wandel der Zeit." Die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH, Kelheim, wird gegenwärtig in der sechsten Generation erfolgreich geführt. Bei Schneider Weisse ist Tradition gepaart mit hoher Qualität der Produkte und technischem Fortschritt. In diesem Haus wird Tradition und Bierkultur in einem hohen Maße gepflegt und ist offensichtlich die Basis für das Erfolgsrezept dieses Unternehmen. Der Abend klang im "Weißen Brauhaus" aus.

 

Klosterbrauerei Weltenburg

Der Tag nach der Mitgliederversammlung war dem Besuch der Klosterbrauerei Weltenburg GmbH gewidmet. Gastgeber war hier neben der Klosterbrauerei Weltenburg vertreten durch Paul Kottmann auch die Brauerei Bischofshof Regensburg.
In Weltenburg handelt es sich um die älteste Klosterbrauerei der Welt.


Die nächste Mitgliederversammlung findet am 23. September 2005 bei der Pott's Brauerei in Oelde statt.

 

 


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Der GGB-Vorsitzende Dr. Wilfried Rinke
bedankte sich bei den Teilnehmern der
67. Mitgliederversammlung für ihr Kommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Georg Schneider stellte die bis in das Jahr
1858 zurückreichende Weißbiertradition
seines Familienunternehmens vor